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Derksen Gymnasium München
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Historie

„Lass uns so eine kleine Schule machen…“ (Gründervater Dieter Derksen)

Begonnen hatte alles mit privaten Nachhilfestunden, zunächst Einzelpersonen, später kleine Gruppen von jungen Leuten, die das Abitur nachmachen wollten. Als die ersten drei Abiturienten ihre Prüfungen bestanden hatten, sprach sich dies herum, weitere Schüler kamen hinzu, Lehrkräfte wurden engagiert und eine Tafel wurde gekauft… es ist das Jahr 1959 und das Kleine private Lehrinstitut Derksen war geboren. „Lass uns so eine kleine Schule machen“ meinte der Gründervater Dieter Derksen zu seiner Frau Barberina Derksen –allerdings sollte es nicht „Schule“ heißen, noch nicht einmal „nach Schule riechen“. Der Unterricht fand nach wie vor in den eigenen vier Wänden statt und bestand anfangs vor allem aus den oberen Klassenstufen. Die Schule wuchs quasi von oben nach unten.

66 Jahre später ist das Lehrinstitut Derksen längst ein staatlich anerkanntes Gymnasium, eine Institution in Großhadern und weit über die Grenzen des Stadtteils hinaus bekannt.

Historischer Verlauf

„Ein Haus zum Sicheinfühlen“

(Architekt Prof. Dr. Justus Dahinden)

Nach 30 Jahren in angemieteten ehemaligen Wohnhäusern konnten wir im September 1989 unseren behindertengerechten Neubau in Großhadern beziehen. Er besitzt nicht den Charakter einer unpersönlichen Lehranstalt, sondern bietet eine kultivierte und freundliche Atmosphäre. Es fehlt der berüchtigte Schulgeruch.

Es ist ein Haus, d.h. eine Behausung, die Geborgenheit und Wärme vermittelt. Wir sind bei der Planung zusammen mit unserem Architekten Professor Justus Dahinden von der Bauphilosophie eines Wohnhauses ausgegangen: Ein Haus sollte entstehen, in das Kinder und Lehrer gerne hineingehen, verbringen sie doch über viele und entscheidende Jahre ihres Lebens viel Zeit darin! Auch die Eltern sind willkommen und sollten gerne in dieses Haus zu Besuch kommen. So sind hier bewusst keine Funktionsräume allzu modernen Stils, sondern Schulstuben entstanden. Ziegel, Holz und Glas sind die wesentlichen Baumaterialien. Nach modernsten, umwelt- und gesundheitsfreundlichen Gesichtspunkten fanden sie Verwendung.

Es ist ein Haus entstanden, in dem wir uns wohlfühlen, ein Gebäude, in dem neben Lernen und Lehren immer wieder auch so etwas wie ein kleines kulturelles Zentrum entsteht, wo Feste gefeiert werden, in dem man sich trifft zu musischen, wissenschaftlichen und geselligen Veranstaltungen, ein Ort der Begegnung.

Lesen Sie einen Auszug aus der Festrede hier …

Ausblick Erweiterungsbau

Fit für unsere Zukunft – unser Erweiterungsbau in der Pfingstrosenstraße

Unsere Schule wächst – und das mit Bedacht. Mit dem geplanten Erweiterungsbau auf dem direkt benachbarten Grundstück schaffen wir nicht einfach mehr Platz, sondern denken neu, was Schule, Lernen und Gemeinschaft bedeuten können.

Der Neubau ermöglicht uns eine durchgängige Zweizügigkeit, mehr Raum für Inklusion und Digitalisierung – und vor allem: neue Orte, an denen echte Begegnung stattfindet. Denn gute Bildung braucht gute Räume.

Seit 2021 entwickeln wir dieses Projekt gemeinsam als Schulfamilie: von der ersten Idee über die Architektenwahl bis hin zur schulaufsichtlichen Genehmigung. Die Fertigstellung ist für Anfang 2029 geplant.

Wie alles begann, was uns dabei bewegt und wohin die Reise geht – das lesen Sie hier:

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…Öffnung und Schließung sind Grundprinzipien des (räumlichen) Gestaltens. Offen ist die Schule all denjenigen, die die Entwicklung des Menschen als kulturelle Notwendigkeit ansehen. Damit meine ich in erster Linie die Erfüllung des Ganzheitsprinzips in der Lehre und beim Lernen. Dieses Ganzheitsprinzip muss sich reflektieren in der Gestalt des Hauses, wenn Identität entstehen soll. Es setzt sich zusammen aus den drei Funktionen der Architektur als Dienstleistung für den Menschen, nämlich, als zweckdienliches Objekt (der praktische Gebrauch steht im Vordergrund), als sinnliches Medium (die Welt der Empfindungen und Emotionen steht im Vordergrund und als Manifestation des Geistes (es wird Sinn und Bedeutung manifestiert)…

… Kommunikation und sozialer Austausch sind besonders an diesem Ort des Aufeinandertreffens der Generationen ein pädagogischer wie auch ein psychologischer Gradmesser für den Erfolg der Lehre und des Lernens…

… die Schulstuben bei den Derksens sind Einfühlungsräume… Die Schulzimmer, die hier die Kreativität motivieren sollen, müssen durch ihre Erscheinung Vertrauen wecken. Sie tun dies durch die vertrauten Formen und Oberflächen der Materialien… In Räumen, in denen man sich „eingefühlt“ vorfindet, lässt sich’s freier arbeiten als in Räumen, die den Menschen durch ihr Erscheinungsbild mit Beschlag belegen…

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Telefon: 089 780 07-0
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